Auftaktveranstaltung 23.01.2020

Die Auftaktveranstaltung fand im Haus des Gastes statt. Einführend stellte Bürgermeister Michael E. Pfaff die Einordnung des Projektes Kurgarten in die Stadtentwicklungsplanung da. Matthias Weber von der Kommunalkonzept Sanierungsgesellschaft mbH zeigte auf, inwiefern die gegenwärtige Gestaltung des Kurgartens nicht mehr zeitgemäß ist, und welche Entwicklungsmöglichkeiten prinzipiell bestehen. Jutta Breitschwerd leitete mit einem Blick auf die potentiellen Nutzergruppen und Gestaltungsbeispielen die Beteiligungsrunde ein.
Soll der Kurgarten als Treffpunkt und als Ort für Bewegung und Spiel angelegt werden? Soll er gestalterisch dem Kloster einen Rahmen geben? Diese Fragen diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer anschließend in Arbeitsrunden und entwickelten darauf aufbauend konkrete Gestaltungsideen.

Ergebnisse:

Familien und Senioren standen bei der Frage im Fokus, welche Zielgruppen den Kurgarten vornehmlich nutzen sollten. Für beide Zielgruppen spielt die Barrierefreiheit eine wichtige Rolle. Und wenn der Kurgarten für Alpirsbacherinnern und Alpirsbacher attraktiv ist, dann sollten sich auch Gäste wohl fühlen. Wichtig ist aus Sicht der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein attraktiver Spielplatz für Jung & Alt. Für die Anlage eines Spielplatzes spricht, dass rings um wenig Anwohner gestört werden können, und dass der Kurgarten einen an sich geschützten und gut übersichtlichen Raum darstellt, der nur in Richtung Gleisbett einer weiteren Abgrenzung bedarf.
Der Spielplatz sollte ergänzt werden durch weitere Angebote für Spiel und Sport, zum Beispiel sollte der Spiele-Käfig erhalten werden, ebenso wie der Boule-Platz. Beide sollten jedoch attraktiver gestaltet und besser eingebunden werden.
Über Wasser als Gestaltungselement machten sich die Gruppen ebenso Gedanken, wie über die Anordnung von Sitzgelegenheiten, die einerseits als Kommunikationsinseln, andererseits aber auch als Ort der Ruhe dienen könnten.
Die Muschel soll erhalten und multifunktional genutzt werden, und Infrastruktur für Feste und Veranstaltungen bieten.
Bestehende Pflanzen sollten erhalten, und neue, schnell wachsende schattenspendende Bäume gepflanzt werden. Dabei ist es jedoch wichtig, die Blickbeziehungen zum Kloster offen zu halten. Möglich wäre dies durch eine gelungene terrassierte Gestaltung.
Über einen Kiosk, der die Möglichkeit zur Verpflegung bietet, sollte nachgedacht werden.


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Presseartikel
Werner Hering